11 Min. LesezeitGeschrieben von Eryk Kruk · Buzzin Founder
Wer bin ich? Spiel: Regeln, 7 Varianten und 300 Begriffe (für Kinder, Erwachsene und mit Promis)
Wer bin ich? Spiel: Regeln in einer Minute, 7 Varianten, 300 Begriffe für Kinder, Erwachsene, Promis und Weihnachten, Karten zum Ausdrucken und Generator.
Wer bin ich? ist das Spiel, das fast jeder schon einmal gespielt hat und bei dem trotzdem jede Runde anders läuft. Ein Zettel auf der Stirn, eine Ja-Nein-Frage nach der anderen, und irgendwann fragt ein erwachsener Mensch mit völlig ernstem Gesicht: Bin ich ein Küchengerät? Das Spiel funktioniert auf dem Kindergeburtstag, beim Spieleabend mit Freunden und auf der Weihnachtsfeier im Büro, und es braucht fast nichts.
Hier bekommst du die Regeln in einer Minute, Tipps für gute Fragen, sieben Varianten vom Klebezettel bis zum Fernseher und 300 Wer-bin-ich-Begriffe: für Kinder, Berufe und Gegenstände, Figuren aus Filmen und Büchern, Promis und berühmte Persönlichkeiten, schwere Begriffe für Erwachsene und eine Weihnachtsrunde. Dazu Karten zum Ausdrucken und einen Generator, der ohne Wiederholungen zieht.
Wer bin ich? in Zahlen
300Begriffe
7Varianten
4-8Spieler am Tisch ideal
80Begriffe im Generator
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Wer bin ich? Spielregeln in einer Minute
Ihr braucht Klebezettel oder Papierstreifen mit Stirnband, einen Stift und mindestens drei Mitspieler. So läuft eine Runde:
1Jeder schreibt einen Begriff für seinen linken Nachbarn auf, ohne dass der ihn sieht.
2Der Zettel kommt auf die Stirn des Nachbarn. Alle sehen ihn, nur der Träger nicht.
3Reihum stellt jeder eine Frage über sich selbst, die man mit Ja oder Nein beantworten kann: Bin ich ein Tier? Bin ich älter als 50?
4Bei Ja darf man weiterfragen, bei Nein ist der Nächste dran.
5Wer glaubt, es zu wissen, rät laut. Wer richtig liegt, ist fertig, die anderen spielen weiter.
6Wer als Letzter übrig bleibt, schreibt in der nächsten Runde den ersten Begriff.
Die wichtigste Regel
Schreib nur Begriffe auf, die der Ratende auch kennt. Ein Promi, den nur du kennst, macht keinen Spaß, sondern zehn Minuten Frust. Für gemischte Runden eignen sich Tiere, Berufe und Figuren aus Kinderfilmen am besten.
Gute Fragen, schlechte Fragen
Wer Wer bin ich? schnell lösen will, fragt vom Großen ins Kleine, wie bei einem Suchbaum. Diese Reihenfolge funktioniert bei fast jedem Begriff:
Bin ich ein Mensch, ein Tier oder ein Gegenstand? Das halbiert die Möglichkeiten sofort.
Bei Menschen: Bin ich echt oder erfunden? Lebe ich noch? Bin ich eine Frau?
Bei Tieren: Lebe ich im Wasser? Bin ich größer als ein Hund? Kann ich fliegen?
Bei Gegenständen: Stehe ich in der Küche? Brauche ich Strom? Passe ich in eine Hosentasche?
Schlechte Fragen sind solche, die man nur mit vielleicht beantworten kann, zum Beispiel: Bin ich lustig? Die kosten eine Runde und bringen nichts.
Die beste Wer-bin-ich-Frage ist die, nach der die Hälfte aller Begriffe wegfällt.
Vom Großen ins Kleine fragen
1
Kategorie
Bin ich ein Mensch, ein Tier oder ein Gegenstand?
→
2
Eingrenzen
Bin ich echt oder erfunden? Lebe ich im Wasser?
→
3
Details
Bin ich eine Frau? Kann ich fliegen? Brauche ich Strom?
→
4
Raten
Erst laut raten, wenn nur noch wenig übrig bleibt.
Fragen, die man nur mit vielleicht beantworten kann, kosten eine Runde.
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7 Varianten von Wer bin ich?
Das Grundspiel ist schnell erklärt, die Varianten machen den Abend. Such dir die aus, die zu deiner Runde passt:
1. Klebezettel klassisch. Zettel auf die Stirn, Ja-Nein-Fragen reihum. Für 3-10 Personen, 20-30 Minuten.
2. Stirnband mit Karten. Kinder mögen Papierstirnbänder mit eingesteckter Karte lieber, weil nichts runterfällt. Die Karten unten kannst du ausdrucken.
3. Zehn-Fragen-Limit. Jeder hat höchstens zehn Fragen. Wer es danach nicht weiß, bekommt keinen Punkt. Das macht aus dem Raten ein Wettspiel.
4. Sanduhr-Runde. Jeder hat eine Minute, so viele Begriffe wie möglich nacheinander zu erraten, die Gruppe antwortet im Chor. Gut für große Runden.
5. Zettel auf dem Rücken. Auf Partys und Firmenfeiern klebt der Begriff auf dem Rücken, alle laufen herum und stellen jedem nur eine Frage. So lernen sich Leute kennen, die sonst nie miteinander reden.
6. Team gegen Team. Zwei Teams schreiben sich gegenseitig Begriffe, ein Spieler rät, sein Team darf nicht helfen, nur das gegnerische antwortet. Punkt für jeden Treffer in unter zwei Minuten.
7. Das Handy auf der Stirn. Einer hält das Handy mit dem Generator unten an die Stirn, die anderen geben Tipps, ohne das Wort zu sagen. Das ist schon halb Activity und bringt Tempo.
Wer bin ich? Begriffe für Kinder
Mit Stirnbändern statt Klebezetteln fällt beim Kindergeburtstag nichts runter.
Für Kinder ab etwa fünf Jahren eignen sich Tiere und Märchenfiguren am besten, weil jedes Kind sie kennt und die Fragen einfach bleiben: Habe ich Fell? Wohne ich im Wald? Die ersten 16 Begriffe gibt es als Karten zum Ausschneiden, die anderen 24 als Liste. Wer mehr Ideen für Spiele mit mehreren Generationen sucht, findet sie in unseren Familienspielen für drei Generationen. Weitere Spiele für die Feier mit Kindern stehen in Kindergeburtstag Spiele drinnen.
playbuzzin.com · Auf dem Fernseher starten, der Rest steckt in eurer Tasche
Berufe und Gegenstände
Berufe und Dinge aus dem Alltag sind die ideale Mittelstufe: Grundschulkinder kennen sie alle, und Erwachsene haben trotzdem ihren Spaß, wenn sie herausfinden, dass sie ein Bügeleisen sind. 20 Berufe und 20 Gegenstände:
Figuren sind die beliebteste Kategorie für gemischte Runden, weil Kinder, Eltern und Großeltern sie oft gemeinsam kennen, von Pippi Langstrumpf bis Darth Vader. 40 Figuren von Klassikern bis Kinderfernsehen:
Harry Potter, Hermine Granger, Pippi Langstrumpf, Biene Maja, Heidi, Pumuckl, Der kleine Prinz, Sherlock Holmes, James Bond, Darth Vader.
Yoda, Spider-Man, Batman, Wonder Woman, Superman, Asterix, Obelix, Micky Maus, Donald Duck, Homer Simpson.
Mary Poppins, Graf Dracula, Die Maus, Bernd das Brot, Jack Sparrow, Indiana Jones, Barbie, Super Mario, Pikachu, Sandmännchen.
Wer bin ich? mit Promis und berühmten Persönlichkeiten
Die Promi-Runde ist die Königsdisziplin für Erwachsene. Damit niemand ausgeschlossen wird, stehen hier vor allem Menschen, die man seit Jahrzehnten kennt: Musiker, Sportler, Erfinder und Figuren aus dem Geschichtsunterricht. 40 Namen:
Albert Einstein, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johann Wolfgang von Goethe, Kleopatra, Napoleon, Marie Curie, Leonardo da Vinci, Christoph Kolumbus, Martin Luther.
Johann Sebastian Bach, Queen Elizabeth II., Charlie Chaplin, Marilyn Monroe, Elvis Presley, Michael Jackson, Freddie Mercury, Steffi Graf, Franz Beckenbauer, Dirk Nowitzki.
Heidi Klum, Helene Fischer, Karl Lagerfeld, Frida Kahlo, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, William Shakespeare, Isaac Newton, Galileo Galilei, Neil Armstrong.
Kaiserin Sisi, König Ludwig II., Karl der Große, Julius Caesar, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Taylor Swift, Lionel Messi, Serena Williams, Roger Federer.
Tipp für Promi-Runden
Wer den Begriff aufschreibt, sagt vorher die Kategorie an: Musik, Sport, Geschichte oder Kunst. Das spart die ersten fünf Fragen und hält das Tempo hoch.
Schwere Begriffe für Erwachsene
Für Runden, die das Spiel schon kennen: Gefühle, Alltagsmomente, Orte und typisch deutsche Dinge. Bin ich ein Gefühl? ist hier plötzlich eine sehr gute Frage. Diese 40 Begriffe passen gut zu einem Spieleabend mit Freunden oder zum JGA ohne Trinkspiele.
Die Rücken-Variante bringt auf der Weihnachtsfeier auch die Abteilungen zusammen, die sonst nur per E-Mail reden.
Für die Adventszeit, den Familienabend oder die Firmenfeier: 20 Begriffe rund um Weihnachten, die auch Kinder kennen. Weitere Ideen für die Feier im Büro stehen in unseren Spielen für die Weihnachtsfeier. Für die Feiertage zu Hause gibt es unsere Weihnachtsspiele für die Familie.
Wer-bin-ich-Generator: 80 Begriffe ohne Wiederholung
Keine Lust auf Zettel? Der Generator zieht einen Begriff, den der Ratende nicht sehen darf, und wiederholt sich nicht, bis alle 80 durch sind.
Wer bin ich? Generator
80 Begriffe: Kinder, Film und Serie, Promis, Alltag und schwere Begriffe
Klick auf Ziehen. Im Topf sind 80 Einträge.
Alle Einträge (80)
1.Maus
2.Bär
3.Papagei
4.Ameise
5.Tintenfisch
6.Nilpferd
7.Flamingo
8.Faultier
9.Ritter
10.Prinzessin
11.Pirat
12.Meerjungfrau
13.Roboter
14.Riese
15.Zwerg
16.Fee
17.Paddington
18.Garfield
19.Krümelmonster
20.Kermit
21.Miss Piggy
22.Scooby-Doo
23.Hulk
24.Iron Man
25.Captain America
26.Aladdin
27.Arielle
28.Mulan
29.Buzz Lightyear
30.Ronja Räubertochter
31.Jim Knopf
32.Das Sams
33.Coco Chanel
34.Walt Disney
35.Thomas Edison
36.Robin Hood
37.Audrey Hepburn
38.Charles Darwin
39.Florence Nightingale
40.Amelia Earhart
41.Clara Schumann
42.Loriot
43.Otto Waalkes
44.Karl May
45.Jacob Grimm
46.Richard Wagner
47.Frank Sinatra
48.Marlene Dietrich
49.Mikrowelle
50.Einkaufswagen
51.Parkuhr
52.Rolltreppe
53.Ampel
54.Briefkasten
55.Gartenzwerg
56.Hängematte
57.Zahnseide
58.Sonnencreme
59.Pfandflasche
60.Rasenmäher
61.Klebeband
62.Aufzug
63.Kleiderbügel
64.Socke
65.Langeweile
66.Neugier
67.Vorfreude
68.Geduld
69.Gewitter
70.Ebbe
71.Flut
72.Nordlicht
73.Vollmond
74.Zeitumstellung
75.Stille Post
76.Bauchgefühl
77.Frühjahrsputz
78.Umzug
79.Rückenwind
80.Sonntagsbraten
Einschalten am Fernseher, den Rest habt ihr in der Tasche
Nach drei Runden Wer bin ich? will die Gruppe meistens noch weiterspielen, aber niemand hat Lust, sich neue Begriffe auszudenken. Dann hilft der Fernseher, der im Wohnzimmer ohnehin steht.
Buzzin ist eine Plattform für Partyspiele auf dem großen Bildschirm. Das Spiel startet im Browser des Smart-TV, per Chromecast, auf einem Laptop am HDMI-Kabel oder über die App BuzzinTV auf Fernsehern von LG mit webOS 22 oder neuer, Philips mit Titan OS, Android TV und Google TV sowie auf Amazon Fire TV. Alle scannen einen QR-Code, und die Handys werden zu Buzzern. Niemand installiert etwas, niemand legt ein Konto an. Welcher Weg auf deinem Fernseher am einfachsten ist, steht in Smart TV Spiele ohne Konsole.
Das Quiz heißt Köpfchen gefragt: Eine Sprecherstimme liest die Frage vor, vier Antworten stehen auf dem Bildschirm, wer zuerst richtig tippt, bekommt die Punkte, und der Punktestand zählt sich von selbst. Die Fragen gibt es auf Deutsch. Mehr Spiele für den großen Bildschirm findest du bei den Partyspielen für Erwachsene am Fernseher.
Wenn ihr es ausprobiert, erzählt uns auf Discord, was euch gefallen hat und was wir besser machen können: https://discord.gg/nbVVeWNXFm.
Häufige Fragen
Wie spielt man Wer bin ich?
Jeder bekommt einen Begriff auf die Stirn geklebt, den alle anderen sehen, nur er selbst nicht. Reihum stellt jeder Ja-Nein-Fragen über sich selbst. Bei Ja darf man weiterfragen, bei Nein ist der Nächste dran. Wer seinen Begriff errät, ist fertig.
Welche Begriffe eignen sich für Wer bin ich?
Begriffe, die alle Mitspieler kennen: Tiere und Märchenfiguren für Kinder, Berufe und Gegenstände für gemischte Runden, Figuren aus Filmen und bekannte Persönlichkeiten für Jugendliche und Erwachsene. Schwere Runden nehmen Gefühle, Orte oder Alltagsmomente wie Montag oder Stau.
Wie viele Spieler braucht man für Wer bin ich?
Ab drei Personen macht es Spaß, ideal sind vier bis acht am Tisch. Mit der Variante Zettel auf dem Rücken können auch 20 bis 40 Personen gleichzeitig spielen, zum Beispiel auf einer Firmenfeier.
Welche Fragen sollte man bei Wer bin ich? stellen?
Am besten vom Großen ins Kleine: Bin ich ein Mensch, ein Tier oder ein Gegenstand? Danach bei Menschen, ob man echt oder erfunden ist und ob man noch lebt, bei Tieren, wo man lebt und wie groß man ist. Fragen, die man nur mit vielleicht beantworten kann, kosten nur Zeit.
Kann man Wer bin ich? ohne Zettel spielen?
Ja. Man kann das Handy mit einem Begriffsgenerator an die Stirn halten, Papierstirnbänder mit Karten benutzen oder den Begriff nur flüstern und aufschreiben lassen. Für Kinder sind ausgedruckte Karten am praktischsten.
Geschrieben von
Eryk Kruk · Buzzin Founder
Ich baue Buzzin und teste jedes dieser Spiele auf meinen eigenen Spieleabenden. Eine Frage zu diesem Text oder eine Idee für den nächsten? Schreib mir: contact@playbuzzin.com